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Buchtitel  
Rheinisches JournalistInnenbüro / Recherche International e.V (Hg.).: 
«Unsere Opfer zählen nicht» – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg 
Verlag Assoziation A. Hamburg/Berlin 2005. 
Vier Hardcover-Auflagen bis 2014. (Alle vergriffen.)
ISBN 3-935936-26-5, 444 Seiten. 415 Fotos. 29,50 Euro.
Das Buch kann hier als PDF kostenlos heruntergeladen werden.



Seit Ende 2014 ist eine inhaltlich unveränderte und ungekürzte Paperback-Ausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung erhältlich. Für nur 7 Euro! Bestellungen unter:
http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/197024/unsere-opfer-zaehlen-nicht



Das Buch ist die erste deutschsprachige Publikation über die weit reichenden Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt. Es entstand auf der Grundlage langjähriger Recherchen und zahlreicher Interviews mit Veteranen, Zeitzeugen und Historikern in 30 Ländern. Die drei Hauptkapitel beschreiben die Rolle Afrikas, Asiens und Ozeaniens im Zweiten Weltkrieg und enthalten z.B. Länderanalysen über Südafrikas Rolle im Krieg, über den landesweiten Widerstand gegen die japanischen Invasoren auf den Philippinen, Osttimors Besatzung und Befreiung sowie über die Folgen des Baus gigantischer Militärstützpunkte auf pazifischen Inseln wie Samoa, Fidschi, Neukaledonien, den Neuen Hebriden, im Zentralpazifik und in Mikronesien. Weitere Abschnitte erinnern an Kolonialsoldaten im Spanischen Bürgerkrieg, Schwarze und Native Americans in der US-Armee, die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf Lateinamerika und den Nahen Osten sowie an die Kriegseinsätze australischer Aborigines und neuseeländischer Maoris. Dabei wird nicht verschwiegen, dass es in der Dritten Welt nicht nur Opfer gab, sondern auch Kollaborateure der faschistischen Achsenmächte, die im Krieg an deren Seite kämpften – von Nordafrika über Palästina, den Irak und Indien bis nach Indonesien.

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